Wirtschaftsinitiative St. Valentin (WIV) und die Polytechnische Schule St. Valentin luden zum Infotag.

Am Samstag, dem 18. November konnten sich die Schüler und Schülerinnen der IMS Langenhart,

NMS/SMS Schubertviertel und der Polytechnischen Schule (PTS) St. Valentin gemeinsam mit ihren Eltern über das Ausbildungsangebot zum Facharbeiter/Facharbeiterin informieren.

Viele Firmen aus der Region stellten ihre Ausbildungsangebote vor. Darunter neue Berufe wie zum

Beispiel Recyclingfachmann/-frau (Firma Hasenöhrl), Anlagentechniker für Robotertechnik (Firma

SPS) oder klassischen Großhandel vertreten durch die Firma Textil Karntner.

Knapp 200 Firmen bieten gut 40 verschieden Lehrberufe in der Region an.

Das AMS, vertreten durch Herrn Wonderka, informierte über Jobtrends, sowie über Arbeitslosigkeit

in Österreich. Vor allem Menschen ohne Ausbildung sind stark gefährdet arbeitslos zu sein.

Aber auch Akademiker müssen sich immer häufiger dem Thema Arbeitslosigkeit stellen. Das Angebot an jungen Universitätsabsolventen übersteigt die Nachfrage. Facharbeiter werden immer gesucht.

Eigenes Geld verdienen und eine hochwertige Ausbildung erhalten – das geht mit einer Lehre.

Nach der Lehre, welche zwischen 3 und 4 Jahren dauert, ist man eine gesuchte Fachkraft. Das Lernen

ist dann nicht abgeschlossen, sondern geht immer weiter. Am WiFi oder BFI kann man sein Wissen in

Kursen vertiefen. Eine weitere Ausbildungsmöglichkeit ist Lehre mit Matura, welche mit der Meisterprüfung kombiniert werden kann.

Bevor die Jugendlichen mit einer Lehre ihre Karriere starten können, muss das 9. Schuljahr absolviert

werden. Die PTS St. Valentin ist für diese Aufgabe am besten geeignet. In fünf

verschieden Fachbereichen können sich die Schülerinnen und Schüler auf ihren Traumberuf

vorbereiten. Erstklassik ausgerüstete, moderne Schulungsräume unterstützen die Jugendlichen auf

ihrem Weg. So gibt es eine Tischlerei, CNC-Maschinen, moderne Computerräume und vieles mehr.

Exkursionen begleiten den lebendigen Unterricht. Das Arbeitsklima erinnert bereits an den Arbeitsalltag – weniger an eine Schule.

Selbstorganisation, das Einhalten von Terminen und Eigenverantwortung werden gefördert.

Die Schülerinnen und Schüler werden bei der Verfassung ihrer Bewerbungsschreiben und Lebensläufe unterstützt. Vorstellungsgespräche werde in Rollenspielen geübt.

Der größte Teil der Jugendlichen startet nach absolvieren der PTS mit einer Lehrausbildung. Einige steigen in weiterführende Schulen ein, da die Ausbildung an der PTS helfen kann, Lerndefizite auszumerzen und die Jugendlichen durch dieses Schuljahr an Reife gewinnen.

Bürgermeisterin Mag. Kerstin Suchan-Mayr überzeugt sich vom Ausbildungsangebot

Vor vielen Jahren wurde aus dem Polytechnischen Lehrgang die Polytechnische Schule. Diese Weiterentwicklung zeigt sich in der modernen Ausrüstung der Schulen, den aktuellen Lernzielen und Unterrichtsformen, sowie den besonderen Lehrern, welche meist Berufserfahrung aus der Privatwirtschaft mitbringen, an diesem Schultyp.